I’m singin’ in the rain…

So lautet das Motto dieses Sommers. Der Regen bringt mich hier im Norden immer öfter in Herbst-Stimmung und ich habe sogar schon über Weihnachten nachgedacht. Graue Tage, zu viele Wolken, kein Fetzen Himmel oder Sonne für Tage (wenn nicht Wochen und gefühlt sind es sogar Monate) und immer wieder so viel Regen machen es schwierig, an den nordischen Sommer zu glauben. Das Schmuddel-Wetter macht jegliche Ausflugsplanung zunichte und dem Wetterbericht vertraue ich auch nicht mehr. Für letztes Wochenende war Dauerregen angesagt – und dann plötzlich kam die Sonne zurück… Pünktlich für meinen Umzug.

So beendete ich meinen 1. Monat im Praktikum und den Monat Juli damit, mein Zimmer auszuräumen, aufzuräumen, auszumisten, zu sortieren, Stapel zu machen, Nötiges von Unnötigem zu trennen (Regenjacke und Schlecht-Wetter-Lektüre wurden eher dem Ersteren und Flipflops und Sonnencreme dem Zweiteren zugeordnet) und letztendlich alles in „Behältnisse“ zu verpacken:
1 Riesen-Rucksack + 1 „kleiner“ Rucksack + 1 grasgrüne Adidas-Tasche (genial!) + 1 blassgrüne Puma-Tasche + 1 Ikea-Tasche + 1 Stroh-Kistchen + 1 Einkaufstasche (wieder verwendbar, aus Stoff, versteht sich), wobei hierbei meine Jacken noch keinen Unterschlupf fanden = Riesen-Chaos (von wegen: wo ist nun was?) und die Gewissheit, dass ich nur 1 Mal umziehe und wohl niemals mit diesem ganzen Krempel heil nach DE kommen werde… Die Strecke, die vor mir lag: raus aus der WG im 2. Stock, 270m zu Fuß (laut google maps) und ab in den 1. Stock in die neue Wohnung. Natürlich brauchte ich 3 Anläufe bis alles am Zielort ankam (+ einen 4. Fußmarsch um 1 Fahrrad zu holen, schnell zum Supermarkt zu fahren um wenigstens was zum Abendessen zu bekommen). Die Ära unserer WG ist somit vorbei und nun lebe ich mit einem dänischen Pärchen und einem Portugiesen zusammen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr sicher beim nächsten Eintrag ;) (oder wie Christoph oder Armin es sagen würden „nach der nächsten Maus“).

1 interessante (skurrile und mich sehr nachdenklich stimmende) Information gibt es allerdings noch: gestern nach dem Duschen wollte ich meine Mähne zurechtfönen, da starb der bestimmt 20 Jahre alte Mini-Philips-Qualitäts-Fön in meinen Armen… somit vertraute mir Ina (meine dänische Vermieterin) einen noch kleineren Haartrockner an, um ihn für die nächsten Monate zu benutzen… Er hat seinen heutigen Testlauf leider nicht überlebt (und erschreckender weise hat innen irgendwas gebrannt, Hilfe!)… 2 Tage – 2 Föns (ist so wirklich die Mehrzahl von Fön?) – wie soll das nur weiter gehen? Ist das ein Zeichen, dass der Sommer zurück kommt und ich einfach in Zukunft mit nassen Haaren aus dem Haus kann? ;) Grüße aus dem Norden von der Dani

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