Winter im Sommer?

Wir schreiben den 24. Mai 2013, es ist 12:10, und wir haben momentan unglaubliche 6 Grad Celsius. Sommer wo bleibst du? #wetter

First day at Budapest

First day at Budapest: nice city, more then fair prices and about 38° very sunny :) recommendable city!

21 Grad – hammer!

21 Grad – hammer! :) http://t.co/iSokNto7

I’m singin’ in the rain…

So lautet das Motto dieses Sommers. Der Regen bringt mich hier im Norden immer öfter in Herbst-Stimmung und ich habe sogar schon über Weihnachten nachgedacht. Graue Tage, zu viele Wolken, kein Fetzen Himmel oder Sonne für Tage (wenn nicht Wochen und gefühlt sind es sogar Monate) und immer wieder so viel Regen machen es schwierig, an den nordischen Sommer zu glauben. Das Schmuddel-Wetter macht jegliche Ausflugsplanung zunichte und dem Wetterbericht vertraue ich auch nicht mehr. Für letztes Wochenende war Dauerregen angesagt – und dann plötzlich kam die Sonne zurück… Pünktlich für meinen Umzug.

So beendete ich meinen 1. Monat im Praktikum und den Monat Juli damit, mein Zimmer auszuräumen, aufzuräumen, auszumisten, zu sortieren, Stapel zu machen, Nötiges von Unnötigem zu trennen (Regenjacke und Schlecht-Wetter-Lektüre wurden eher dem Ersteren und Flipflops und Sonnencreme dem Zweiteren zugeordnet) und letztendlich alles in „Behältnisse“ zu verpacken:
1 Riesen-Rucksack + 1 „kleiner“ Rucksack + 1 grasgrüne Adidas-Tasche (genial!) + 1 blassgrüne Puma-Tasche + 1 Ikea-Tasche + 1 Stroh-Kistchen + 1 Einkaufstasche (wieder verwendbar, aus Stoff, versteht sich), wobei hierbei meine Jacken noch keinen Unterschlupf fanden = Riesen-Chaos (von wegen: wo ist nun was?) und die Gewissheit, dass ich nur 1 Mal umziehe und wohl niemals mit diesem ganzen Krempel heil nach DE kommen werde… Die Strecke, die vor mir lag: raus aus der WG im 2. Stock, 270m zu Fuß (laut google maps) und ab in den 1. Stock in die neue Wohnung. Natürlich brauchte ich 3 Anläufe bis alles am Zielort ankam (+ einen 4. Fußmarsch um 1 Fahrrad zu holen, schnell zum Supermarkt zu fahren um wenigstens was zum Abendessen zu bekommen). Die Ära unserer WG ist somit vorbei und nun lebe ich mit einem dänischen Pärchen und einem Portugiesen zusammen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr sicher beim nächsten Eintrag ;) (oder wie Christoph oder Armin es sagen würden „nach der nächsten Maus“).

1 interessante (skurrile und mich sehr nachdenklich stimmende) Information gibt es allerdings noch: gestern nach dem Duschen wollte ich meine Mähne zurechtfönen, da starb der bestimmt 20 Jahre alte Mini-Philips-Qualitäts-Fön in meinen Armen… somit vertraute mir Ina (meine dänische Vermieterin) einen noch kleineren Haartrockner an, um ihn für die nächsten Monate zu benutzen… Er hat seinen heutigen Testlauf leider nicht überlebt (und erschreckender weise hat innen irgendwas gebrannt, Hilfe!)… 2 Tage – 2 Föns (ist so wirklich die Mehrzahl von Fön?) – wie soll das nur weiter gehen? Ist das ein Zeichen, dass der Sommer zurück kommt und ich einfach in Zukunft mit nassen Haaren aus dem Haus kann? ;) Grüße aus dem Norden von der Dani

Dänemark, Norwegen, Schweden… Deutschland… und zurück

… doch das meiste erlebte ich nicht allein, meine Mom kam zu Besuch :) nach 1 Tag einleben in Kopenhagen, ging es abends mit der Fähre los Richtung Oslo, Norwegen. Um 17 Uhr legten wir in Kopenhagen ab und konnten die Zeit auf dem Boot mit Sonne (und Wind!!) genießen. Wir hatten eine kleine Kabine und wurden nachts in den Schlaf geschaukelt (naja, ich eher rein und meine Mom eher raus, der Seegang war wirklich stärker als erwartet). Morgens um ca. 7:30 Uhr erblickten wir draußen dann norwegische Fjorde, es dauert ca. 4 Stunden um bis nach Oslo durch zu fahren, sehr schön…

Um 9:30 Uhr in Oslo angekommen, haben wir eine kleine Bustour gemacht: Vigeland-Park (ich glaube der weltgrößte Skulpturenpark), danach zum Holmenkollen (rauf zur Skisprungschanze, so viel Berg war ich nicht mehr gewohnt), auf dem Weg zurück in die Stadt mussten wir dann die Serpentinen im Bus (zumindest 1 Kurve) wieder rückwärts hoch, da vor uns 2 Busse ineinandergekracht waren und eine Alternativstrecke fahren… die haben die ganze Straße blockiert, da ging nichts mehr ;) und das coolste überhaupt war: ICH HABE NORWEGISCH VERSTANDEN!! Vor diesem ganzen Trip nach Kopenhagen konnte ich schwedisch nicht von dänisch unterscheiden und jetzt verstehe ich Norwegisch?! :D

Aber zurück zu Oslo: haben natürlich auch die Stadt weiter zu Fuß erkundet (zum Glück hat das Wetter gehalten und wir hatten keinen Regen), haben die norwegische Wachablösung angeguckt (die sollten das kürzen und mehr Action machen!) und es gab leckeren Kaffee mit Kuchen im TEUREN Norwegen – das Preisniveau ist wirklich gigantisch… und ab ging es aufs Schiff (wo wir wieder um 17 Uhr südwärts schipperten).

Kopenhagen empfing uns dann wieder mit Dänemark-Wetter, also starteten wir auch noch nach Schweden durch: Malmö. Hier hieß es neben leckerem Essen eher gediegen Shoppen (natürlich MUSS man im H&M was kaufen, wenn man in Schweden ist, hehe)… und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von meiner Mom – aber nach einem kurzen Trip nach Westdänemark (mit Legoland und viel Wind an der rauhen Westküste) ging für mich der Flieger nach Deutschland… 2 Tage durfte ich mit Familie und Freunden genießen, bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Kopenhagen ging (in der Nacht hat es in Kopenhagen so geschüttet, das die Stadt zum Venedig des Nordens erkoren wurde – inzwischen ist das meiste Wasser wieder weg und Normalität eingekehrt).

Und jetzt heißt es jeden Tag pendeln zwischen 2 Ländern: mein Wohnort ist und bleibt Kopenhagen, Dänemark (auch wenn ich bald umziehen muss, aber nur ein paar Häuser weiter), der 2. Ort an dem ich in nächster Zeit viel Zeit verbringen werde ist Malmö, Schweden. Dort hab ich die Möglichkeit ein Praktikum zu machen ;) neben lieben Kollegen werde ich hoffentlich eine schöne Zeit dort haben, neue Gesichter, neue Aufgaben, auch eine neue Sprache (denn es wird natürlich vor allem Schwedisch gesprochen)… Zukunft, ich komme… Dani

mehr Besuch und endlich Sommer

Mein Besuch gab sich im Mai quasi jeweils die Klinke in die Hand… kaum waren Karin und Thomas wieder in Deutschland, kam Andrea hier vorbei ;) das Wetter war sehr Dänemark-typisch angekündigt und wurde dann aber erstaunlich schön… so konnten wir sogar mit Sonnencreme bewaffnet an den Strand fahren… Andrea hat auch leckere Aufback-Brezeln aus der Heimat mitgebracht und somit konnten wir einen genialen WG-Sonntags-Brunch organisieren (mit Weißwürsten und frischen Brezeln!) – und das, obwohl in der Nacht davor unser Wasserhahn in der Küche den Geist aufgegeben hat, naja, Not macht erfinderisch ;)

Kaum war dann Andrea nach fast 1 Woche rumgammeln und Kopenhagen genießen wieder weg, kam mein nächster Besuch: Silke :) wir hatten nur eine sehr begrenzte Zeit zusammen (eigentlich nur 2 ganze Tage) und somit gab es hier eher das „schnellere“ Sight-Seeing-Programm, verziert mit Sonne, aber auch ein bisschen Regen (man muss sich ja immer von einer authentischen Seite zeigen), leckerem Kaffee und sogar selber gebackenem Brot ;)

Danach hieß es dann erst mal wieder, den Alltag einkehren lassen… und schaut euch diesen genialen Sonnenuntergang an, den ich abends aus meinem Fenster (nach ein bisschen Regen) genießen konnte – es kommt vielleicht auf dem Bild nicht so stark raus (weil ich unbedingt diese Regentropfen drauf haben wollte, hehe), aber der Himmel hat quasi rot geleuchtet! Ja… der Sommer ist hier angekommen!! Seit Tagen haben wir hier mindestens 25°C und Sonne, genau richtig für das alljährliche Kopenhagener Festival „Distortion“. Da wird für 5 Tage jeden Abend Musik draußen gespielt, die Location wechselt aber auch jeden Abend in einen anderen Stadtteil Kopenhagens… alle Dänen sind dann draußen unterwegs und feiern, wobei ich es auch als sehr chaotisch empfunden habe ;) aber auch witzig anzuschauen…

Und da heute mal wieder ein 1. Sonntag im Monat ist und demnach die S-Züge kostenlos, war ich heute im Dyrehaven (im Tierpark in Klampenborg), wohl ehemaliges Jagdgebiet der Königsfamilie und deshalb gibt es dort Rehe zu beobachten :) das MUSSTE ich sehen – aber leider konnte ich nur 1 einziges Reh ergattern… dafür aber ein hübsches ;) und den Freizeitpark Bakken hab ich auch gesehen (der befindet sich auch in dem Park) und ich hatte heute meinen ersten dänischen Hotdog :D Sonnige Grüße aus Kopenhagen… Dani

P.S.: Danke an meinen lieben Besuch! Es war super, dass ihr ein bisschen Zeit mit mir hier verbracht habt!! Danke Andrea, danke Silke! :)

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