Northern Sweden

Pippi Langstrumpf: „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar.“

Northern Sweden – the most northern point on earth I have ever been… with SNOW, cute strong dogs, cross country skiing, Northern lights, a trip to Norway, moose, more snow and the ice hotel in Kiruna :)

Greets from Northern Sweden ;) Dani

ELCHE <3

Der (vorerst wohl) letzte Eintrag zu meinem Schweden-Dänemark-Abenteuer wird den lieben schwedischen Elchen gewidmet. Nachdem ich jetzt lange auf der Suche war, hab ich sie doch noch gefunden :) seht her (das ist fast schon eine Liebesgeschichte in Bildern):

Tschüß Elche, tschüß Schweden, tschüß Dänemark… tschüß Kopenhagen… Tak for alt… und bis bald?! Dani (die fast schon auf dem Heimweg in den Süden ist)

P.S.: Danke an alle, die fleißig meine Beiträge gelesen haben ;) und vor allem danke an alle, die mir Gründe gegeben haben, neue Beiträge zu schreiben :D

Die schwedisch-dänischen Abenteuer sind fast gezählt…

… doch noch hat Pippi ungeahnte Kräfte und etwas Zeit… noch bleiben ein paar schöne Herbsttage inmitten von Dänen, Schweden und Deutschen ;) und die Elch-Suche ist auch noch nicht abgeschlossen… Hier also ein paar mehr Eindrücke vom geliebten Norden (Westküste von Südschweden):

Anmerkungen zu den Fotos:
Samstag: Falsterbo (südlich von Malmö) mit leckerem schwedischen Essen bei Ikea (wo sonst?)…
Sonntag: Ausflug nach Kullaberg (nördlich von Helsingborg) mit Klettern und Kraxeln ;) … Pippi alias Dani

Stockholm…!!

Ganz spontan war ich gestern 1 Tag mit Lena in Stockholm :) seht selbst:

Grüße aus dem sehr kalten, aber traumhaft schönen und meist sonnigen Norden ;) Dani

„To live means to leave traces“ (Walter Benjamin)

… das schöne Zitat habe ich heute aus Louisiana mitgenommen – nein, nicht aus dem Staat der USA, sondern aus dem Museum of Modern Art in Humlebaek (DK). Aber fangen wir die heutige Geschichte ganz vorne an… und zwar…

Gestern nach der Arbeit habe ich mir einen Kurzurlaub gegönnt ;) Plan war, mit dem Öresund-rund-Zugticket 1x den Öresund zu umrunden (wie der Name ja schon sagt), dabei von Malmö (SE) in den Norden zu fahren bis nach Helsinborg (SE), mit der Fähre über zu setzen nach Helsingör (DK) und von dort die Küsten entlang wieder bis nach Kopenhagen. Zeit hatte ich 2 Tage (so lange gilt das Ticket).
Um 15 Uhr hab ich also Feierabend gemacht und ab ging es an den Bahnhof in Malmö. Wegen Zugausfällen und Jugendlichen auf der Strecke vor Malmö gab es allerdings eine „Zugknappheit“ am Bahnhof – 30 Minuten später – ich wollte meinen Urlaub schon fast abblasen – kam doch noch mein Zug und ab ging es gen Norden (mit gefühlten Millionen anderer Leute, ein Gequätsche und Gedränge, keine Sitzplätze, ein Traum). Nach „nur“~30 Minuten erreichte der Zug Landskrona (SE), wo ich die Zitadelle anschauen wollte, also raus aus dem Zug, ab in den Bus… und natürlich hat es mega angefangen zu schiffen… bei einem Wechselspiel aus Sonne, Regen und krassem Wind erkundete ich also Landskrona (der ausgedruckte Stadtplan half leider nichts, denn der Ausschnitt wo ich war, war leider nicht auf dem Plan). Auf der Suche nach der Zitadelle habe ich aber ein schönes Backstein-Rathaus entdeckt, schöne kleine Schrebergärtchen mit roten Häuschen und schwedischen Flaggen und natürlich hab ich mir das Meer angeguckt (ich kann davon nicht genug bekommen) – die Zitadelle letztendlich war mikrig und nicht schön (@ Angie: die Schweden haben es mit Schlössern und Co. echt nicht drauf – erst muss man suchen und dann findet man nur „Schrott“?!).
Weiter ging die Reise nach Helsingborg (SE) im Norden (was immer noch sehr südliches Schweden ist), ein schönes Städtchen, was direkt gegenüber von Helsingör (DK) liegt. Dort ist glaube ich auch die schmalste Stelle des Öresund… In Helsingborg wollte ich eigentlich auch übernachten, jedoch habe ich keine Unterkunft gefunden, die meinen Anforderungen entsprach und mich entschlossen, doch einfach in mein eigenes Bettchen zu hüpfen und 1,25h bis nach Kopenhagen zurück zu fahren. Immerhin hatte ich ja Urlaub, war relativ entspannt, da kann man das ja mal machen ;) noch ein paar Schnappschüsse der Stadt runter vom beleuchteten „Kärnan“ (der Turm in Helsingborg, der den Rest von einer ehemaligen Festung ist) und ab ging es nach Hause… manchmal muss man Pläne eben ändern (das Ergebnis der Planung sind Pläne – hab ich im Studium gelernt! – und die sind nur dafür da, um sie zu ändern). Die ersten 2 Bilder zeigen übrigens Helsingborg am Abend.

Heute – neuer Tag, neues Glück – ging es bei Regen in Kopenhagen los (ach ja, wir haben nur noch so 12°C, ohne Mütze geht gar nichts mehr!). Ab an den Bahnhof und mit dem Öresundzug (siehe Foto, ich finde es ja immer noch komisch, dass die vorne so „abgehackt“ sind – aber man gewöhnt sich an alles und ich nehm diese Züge ja täglich) nach Norden. Es dauerte ca. 30 Minuten, da kam ich in Humlebaek (DK) an. Dort befindet sich das Museum of Modern Art „Louisiana“. Alle hatten mir nur Gutes berichtet und dort Stunden verbracht, um das interessante Gebäude, Gelände und die Ausstellungen zu erforschen. Meine Ewartungen waren groß – zu groß! Es war wirklich toll, direkt am Meer, tolle Architektur, tolle Ausstellungen, cooler Museumsshop – ABER: ich hatte mehr erwartet. Merke also: lieber mal was unternehmen, wo man nicht weiß, was einen erwartet, dann kann man nicht wirklich enttäuscht werden. Naja, Enttäuschung wäre jetzt auch zu viel gesagt, aber mehr wie „war schön“ kann ich nicht behaupten.
Kommen wir also zum spannenderen Erlebnis des Tages: ich bin nach dem Museum nämlich nach Helsingör (DK) weiter, süßes Städtchen, bekannt für das Hamletschloss (Kronborg Slot). Das hatte ich mit Karin und Thomas im Mai schon angeschaut, aber nach 5 Monaten kann man sich sowas ruhig (aus der Ferne) nochmal antun ;) und vor allem von der Fähre aus (witzigerweise hieß die „Hamlet“, hehe) sah das Schloss echt cool aus… schaut euch die Bilder an:

Und somit war ich wieder in Helsingborg (SE). Déja-vue? Oh ja :) aber sehr nett! Und erneut ging es 1,25h mit dem Zug zurück nach Kopenhagen. heute konnte ich allerdings noch bisschen rausgucken – gestern war es schon kuhnacht…
Ein bisher SEHR gelungenes WE mal wieder. Und es ist ja noch nicht mal rum… so ein Kurzurlaub – auch ein abgeänderter Kurzurlaub – tut wirklich gut :) entspannte Grüße also aus dem Norden – von einer Deutschen zwischen Schweden und Dänemark?! Eure Dani

endlich Wochenende…

Eigentlich sind meine Wochenenden hier oben im Norden vor allem für eines gut: zum Ausschlafen (zumindest mal bis 8 oder so, hehe), Wäsche waschen, aufräumen, putzen, endlich mal wieder kochen, einkaufen gehen – also zum Nützliches machen :) aber natürlich versuche ich mich dann auch immer zu belohnen: zum Beispiel mit einem Spaziergang um die Seen, wenn die Sonne mal rausguckt… oder mit einem kleinen Ausflug nach Stuttgart (muss ja auch mal sein – danke an alle, die mir den kurzen Heimaturlaub so versüßt haben!). Schaut euch die ersten 3 Bilder an, Kopenhagen sieht bei Sonnenschein wunderschön aus und auch mit dem Zug fahren macht manchmal Spaß (z.B. wenn man nen tollen Sonnenuntergang sieht oder eben mal wieder auf die Fähre muss und 1000e Vögel draußen sieht).

Nachdem ich also wieder heil in Kopenhagen angekommen bin (nach einem 15h-Nachtzug-Abenteuer, geilen Tagen daheim mit grandiosem Essen und einer 11h Fahrt wieder hoch, um hier mitten in der Rad-WM anzukommen, wo kein Bus mehr den gewohnten Weg fährt, geschweigedenn noch Zeiten oder Stops einhält), gab es auch mal eine Belohnung unter der Woche: Ikea-Ausflug zum Hotdog+Zimtschnecke-Abschieds-Abendessen mit Juliane und Lena (2 deutsche Praktis, Juliane hatte ihre letzte Woche). Man wird es kaum glauben, aber der ca. 800m Fußweg zwischen Zug und Ikea-Eingang wurde uns tatsächlich zum Verhängnis: aus einem leichten Tröpfeln bei strahlendem Sonnenschein wurde ein richtiger Platzregen, mit jedem Meter wurde die Schrittgeschwindigkeit erhöht, jedoch erreichten wir den Eingang pitschnass triefend, von Kopf bis Fuß klatschenass – aber trotzdem konnten wir uns am Regenbogen überm Parkplatz erfreuen und auch triefend kann man schwedische Möbel begucken – und dabei wohl wie eine Schnecke eine „Schleim“spur bis zum HotDog-Stand hinterlassen ;) 1 muss man den Schweden lassen: Zimtschnecken machen, können sie!

Dafür hatte ich aber diese Woche endgültig genug von dem dänischen Rugbrød… also musste ich mir doch mal selber Brot zaubern ;) deutsche Handarbeit und viel Liebe führen zu einem genial knusprigen Ergebnis (wer mal probieren will, darf gerne vorbei kommen – aber beeilen, denn ich bin gierig).

… so, und nun noch zu den restlichen Bildern: neben waschen, backen und einkaufen, stand dieses Wochenende nämlich auch ein Ausflug unter Kollegen an. Lena (die Praktikantin mit der ich jetzt schon öfters mal was unternommen habe), ihr Chef (Personalchef) und ich haben heute Schweden unsicher gemacht.
Wir sind zum in der Nähe von Ystad liegenden „Ale Stenar“ gefahren – erinnert an Stone Henge, aber auf Schwedisch. 59 Steiner bilden die Form eines Schiffes und sind wohl eine alte Grabanlage (laut Wikipedia aus der Vendelzeit, 600 n. Chr.) – ein schwedischer Amateurarchäologe ist aber der Meinung die Anlage sei ein Sonnenkalender aus der Bronzezeit… wer weiß?! Ich fand es außerordentlich cool anzugucken (bin rumgehüpft wie ein kleines Kind) und das geniale war, dass dieses „Schiff“ direkt an der Küste liegt, an einer steilen Küste. Es kam einem vor, als würde dort die Welt „abbrechen“ – denn der Nebel hüllte die eine Seite in Ungewissheit, das Meer auf der anderen Seite ging nahtlos in den Horizont über und alles erschien etwas surreal :) sehr cool!
Nach einem kurzen Stop in Ystad – nett, klein, aber etwas tot an einem Sonntag – ging es weiter die Südküste entlang zum südlichsten Punkt in Schweden. Eigentlich nicht spektakulär, aber immerhin kann ich nun behaupten, dort gewesen zu sein ;) witzig war dort: es sind nur noch 314km nach Berlin, dafür aber 510km nach Stockholm (und 61km bis zum geliebten Kopenhagen).
Haben auch noch einen Stop an einem wunderschönen Sandstrand (Falsterbro) gemacht… traumhaft :) und die Sonne hat uns heute sehr verwöhnt – Vitamin D für den kommenden Winter getankt! Geniales WE hinter mir… Dani

Der Countdown läuft…

Hej ihr Lieben, ich fühle mich schon, als ob heute Donnerstag ist. Ganz verwirrt habe ich mit den anderen deutschen Praktikanten (die ich jetzt nach 2 Monaten! hier entdeckt habe) zu Mittag gegessen. Es bringt mich ganz schön aus dem Takt, zu wissen, dass ich schon morgen nach der Arbeit in einen Zug steigen werde, der mich zu meinen geliebten Brezeln, Spätzle und natürlich zu Freunden und Familie bringen wird ;) (die Reihenfolge entspricht nicht meiner Prioritätenliste… außerdem müssten auch Maultaschen sonst noch hinzugefügt werden, hehe). Und somit kommt mein Wochenende diese Woche ganz schnell ;) Haltet euch also bereit für ein bisschen Spaß und Freude, wenn ich ab Donnerstag (der richtige Donnerstag!) wieder einmal auf Heimatkurs bin :) … der Countdown läuft…

… Und er läuft auch in Bezug auf die wohl nahe Ankunft des Winters. Letzte Woche habe ich offiziell den Sommer für beendet erklärt: ich habe tatsächlich meine Mütze aus dem Schrank geholt und sie zum Schutz gegen den krassen Wind gleich angezogen (meine Kapuze hat nicht mehr ausgereicht, traurig aber wahr).
Komischerweise habe ich in der gleichen Woche auch noch draußen gegrillt (und einen Kampf gegen Stechviecher geführt… und gewonnen, kein Stich!) und kurz zuvor mit Lena (eine der deutschen Praktikantinnen hier, die mich für 1 Tag in Kopenhagen besucht hat) eine Bootstour durch die Kanäle in Kopenhagen gemacht, um hinterher draußen im Innenhof bei einer Freundin in Christianshavn ein 3-Gänge-Menü zu verputzen ;) Das Wetter ist also verrückt wie eh und je, die Tage werden kürzer und der Winter wird sicher bald den Herbst ablösen… vielleicht bekomm ich ja dann noch ein bisschen Schnee bis Ende Oktober? Man weiß ja nie ;) ich (als Sommerfreak) bin schon ganz aufgeregt, wenn ich an Schnee und die zugefrorenen Kanäle denke – woher das wohl kommt (Angie, wir sind wohl wirklich verwandt, hehe)…

Jetzt noch ein paar Fotoimpressionen, bevor ihr mich mal wieder wahrhaftig in LE begucken könnt… oh, und kaum hätte ich es vergessen… schaut euch die ersten 2 Fotos ganz genau an… RICHTIG… ich bin mit dem AUTO über die Öresundbrücke (mit)gefahren! 2 Mal sogar!! Ich hab die Brücke also nun von oben gesehen, hab mich gefreut wie ein kleines Kind ;)

Und am Samstag bin ich (auch ohne Arbeiten zu müssen) nach Schweden gefahren und hab das absolut schwedische Programm abgeleistet: erst mal zum Ikea, Hotdog + Zimtschnecke verputzen und Krust gucken – danach zum H&M… Pippi ist die Beste ;)

Hej då från sverige und Farvel fra Danmark! Dani alias Pippi, die immer brav die Kuh striegelt…

Vom Schlemmen und Schaukeln… Die Besuchsreihe geht weiter.

Bevor ich allerdings Besuch bekam, habe ich die Tiere im Zoo besucht. Ein Sommertag muss ausgenutzt werden und Tiere gucken geht sowieso immer… seht selbst…

Letztes Wochenende kam dann Ines noch mal zu Besuch – und wenn Engel reisen, gibt es gutes Wetter. Somit hat sie uns ein traumhaftes, spaßiges Sommerwochenende beschert mit
– Essenshighlights (wie der besten Lasagne der Welt, geilen Schokomuffins und leckerem Bananen-Curry),
– Ausgehhighlights (von Cafébesuchen, Hängematten-Schaukelaktivitäten im Park über Festivalbesuch in Malmö bis hin zu diversen Kneipentouren, inklusive eine Familienzusammenführung der Familie Kappes) und der Kombination aus beidem:
– Essensausgehhighlight war natürlich unser Burger-BBQ am Strand :D

Von Langeweile also keine Spur und auch meine super Erkältung konnte uns nicht stoppen. Irgendwann kam aber leider doch der Tag des Abschieds und da bleibt nur, danke zu sagen ;)

Doch die „Einsamkeit“ hielt nicht lange an, denn noch mehr (Familien-)Besuch meldete sich an: Gerhard und Elisabeth, mit denen ich 3 wunderschöne, unterhaltsame laue Sommerabende verbracht habe – auch hier bleibt nur danke zu sagen, für Gummibärchen, Käse vorm Schloss, Bier in Christianshavn und die Besuche in „Eurer“ Stammkneipe :) TAK FOR ALT!

Nun bin ich wieder allein mit dem Regen… und versuch mal Schneckennudeln zu machen, yeah… Eure Dani

Dänemark, Norwegen, Schweden… Deutschland… und zurück

… doch das meiste erlebte ich nicht allein, meine Mom kam zu Besuch :) nach 1 Tag einleben in Kopenhagen, ging es abends mit der Fähre los Richtung Oslo, Norwegen. Um 17 Uhr legten wir in Kopenhagen ab und konnten die Zeit auf dem Boot mit Sonne (und Wind!!) genießen. Wir hatten eine kleine Kabine und wurden nachts in den Schlaf geschaukelt (naja, ich eher rein und meine Mom eher raus, der Seegang war wirklich stärker als erwartet). Morgens um ca. 7:30 Uhr erblickten wir draußen dann norwegische Fjorde, es dauert ca. 4 Stunden um bis nach Oslo durch zu fahren, sehr schön…

Um 9:30 Uhr in Oslo angekommen, haben wir eine kleine Bustour gemacht: Vigeland-Park (ich glaube der weltgrößte Skulpturenpark), danach zum Holmenkollen (rauf zur Skisprungschanze, so viel Berg war ich nicht mehr gewohnt), auf dem Weg zurück in die Stadt mussten wir dann die Serpentinen im Bus (zumindest 1 Kurve) wieder rückwärts hoch, da vor uns 2 Busse ineinandergekracht waren und eine Alternativstrecke fahren… die haben die ganze Straße blockiert, da ging nichts mehr ;) und das coolste überhaupt war: ICH HABE NORWEGISCH VERSTANDEN!! Vor diesem ganzen Trip nach Kopenhagen konnte ich schwedisch nicht von dänisch unterscheiden und jetzt verstehe ich Norwegisch?! :D

Aber zurück zu Oslo: haben natürlich auch die Stadt weiter zu Fuß erkundet (zum Glück hat das Wetter gehalten und wir hatten keinen Regen), haben die norwegische Wachablösung angeguckt (die sollten das kürzen und mehr Action machen!) und es gab leckeren Kaffee mit Kuchen im TEUREN Norwegen – das Preisniveau ist wirklich gigantisch… und ab ging es aufs Schiff (wo wir wieder um 17 Uhr südwärts schipperten).

Kopenhagen empfing uns dann wieder mit Dänemark-Wetter, also starteten wir auch noch nach Schweden durch: Malmö. Hier hieß es neben leckerem Essen eher gediegen Shoppen (natürlich MUSS man im H&M was kaufen, wenn man in Schweden ist, hehe)… und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von meiner Mom – aber nach einem kurzen Trip nach Westdänemark (mit Legoland und viel Wind an der rauhen Westküste) ging für mich der Flieger nach Deutschland… 2 Tage durfte ich mit Familie und Freunden genießen, bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Kopenhagen ging (in der Nacht hat es in Kopenhagen so geschüttet, das die Stadt zum Venedig des Nordens erkoren wurde – inzwischen ist das meiste Wasser wieder weg und Normalität eingekehrt).

Und jetzt heißt es jeden Tag pendeln zwischen 2 Ländern: mein Wohnort ist und bleibt Kopenhagen, Dänemark (auch wenn ich bald umziehen muss, aber nur ein paar Häuser weiter), der 2. Ort an dem ich in nächster Zeit viel Zeit verbringen werde ist Malmö, Schweden. Dort hab ich die Möglichkeit ein Praktikum zu machen ;) neben lieben Kollegen werde ich hoffentlich eine schöne Zeit dort haben, neue Gesichter, neue Aufgaben, auch eine neue Sprache (denn es wird natürlich vor allem Schwedisch gesprochen)… Zukunft, ich komme… Dani

so dänisch

Dani und Dänemark passen ja schon vom Wort her super zusammen. Und in letzter Zeit wird mir immer mehr bewusst, wie sehr ich mich den Dänen angepasst habe ;) Ich kann kein richtiges Deutsch mehr – da passiert es schon mal, dass man englische Wörter in deutsche Sätze verpackt – ich fühl mich in Kopenhagen immer mehr Zuhause, ich mag die dänische Sprache immer mehr (vor allem im Vergleich zum Schwedischen) und auch das dänische Wetter macht mir so langsam nichts mehr aus :D

Dies alles wurde mir vor allem klar, als ich meinen 2. Besuch aus DE hatte: meine Cousine Angie :) es stand also mal wieder Sightseeing auf dem Programm, doch auch für mich gab es Neues zu erkunden. Wir hatten die beste Pizza, die man je gesehen hat, haben rausgefunden, dass die Wachen vom Amalienborg Slot an roten Ampeln stehen bleiben und man 1,5 Meter von ihnen Abstand halten muss (und das während eines Gesprächs mit bestimmt weniger wie 1,5 Meter Abstand zu einer Wache, die nicht mit uns reden durfte *g*). Heute gibt’s auch mal ein Foto von der crazy Metro ohne Fahrer und Angie hat tolle Nacht-Aufnahmen von Kopenhagen gemacht – natürlich konnte sie das nur, weil sie den besten Kameraassistenten bzw. Stüvi-Träger hatte :)

Auf der anderen Seite des Øresund liegt Malmö/Schweden. Und da ich bisher noch nicht rübergefahren bin, hab ich das mit Angie in Angriff genommen – auf ging’s also nach Schweden. Man muss dazu sagen, die Dänen mögen die Schweden nicht besonders. Aber wir waren frohen Mutes. Als ich nach Dänemark gekommen bin, habe ich die skandinavischen Sprachen nicht auseinander halten können, aber kaum waren wir mit dem Zug auf der schwedischen Seite des Øresund fand ich das Schwedisch des Zugsprechers irgendwie seltsam (und gleichzeitig war ich stolz, dass ich sofort gemerkt hab, dass wir nicht mehr Dänisch hören)… Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens, aber von groß kann hier überhaupt keine Rede sein. Innerhalb von 10 Minuten waren wir im Stadtzentrum, innerhalb weiterer 10 Minuten waren wir am sogenannten Schloss – wobei uns eine Windmühle viel besser gefallen hat… Und innerhalb von weiteren 10 Minuten waren wir am höchsten Gebäude von Schweden. Naja, natürlich sind wir nicht durch die Stadt gehetzt und haben uns öfter mal wo hingeflackt und gechillt (vor allem auch am Meer), denn endlich ist auch hier der Frühling angekommen (mit ca. 10-15°C und öfter mal Sonne zwischen den grauen und regnerischen Tagen). Doch insgesamt war ich irgendwie erleichtert als wir wieder dänischen Boden unter den Füßen hatten – das hat sich angefühlt wie nach Hause kommen ;) abgesehen von Stockholm und Mando Diao bevorzuge ich wirklich Dänemark :D

Die Dänen können immerhin auch schöne Schlösser bauen! Frederiksborg Slot in Hillerød wurde Angie und mein letzter Tagesausflug. Hillerød liegt ca. 30km nördlich von Kopenhagen und war auf jeden Fall die Reise wert… schaut euch die Bilder an ;) Eure Dani

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