ELCHE <3

Der (vorerst wohl) letzte Eintrag zu meinem Schweden-Dänemark-Abenteuer wird den lieben schwedischen Elchen gewidmet. Nachdem ich jetzt lange auf der Suche war, hab ich sie doch noch gefunden :) seht her (das ist fast schon eine Liebesgeschichte in Bildern):

Tschüß Elche, tschüß Schweden, tschüß Dänemark… tschüß Kopenhagen… Tak for alt… und bis bald?! Dani (die fast schon auf dem Heimweg in den Süden ist)

P.S.: Danke an alle, die fleißig meine Beiträge gelesen haben ;) und vor allem danke an alle, die mir Gründe gegeben haben, neue Beiträge zu schreiben :D

Stockholm…!!

Ganz spontan war ich gestern 1 Tag mit Lena in Stockholm :) seht selbst:

Grüße aus dem sehr kalten, aber traumhaft schönen und meist sonnigen Norden ;) Dani

endlich Wochenende…

Eigentlich sind meine Wochenenden hier oben im Norden vor allem für eines gut: zum Ausschlafen (zumindest mal bis 8 oder so, hehe), Wäsche waschen, aufräumen, putzen, endlich mal wieder kochen, einkaufen gehen – also zum Nützliches machen :) aber natürlich versuche ich mich dann auch immer zu belohnen: zum Beispiel mit einem Spaziergang um die Seen, wenn die Sonne mal rausguckt… oder mit einem kleinen Ausflug nach Stuttgart (muss ja auch mal sein – danke an alle, die mir den kurzen Heimaturlaub so versüßt haben!). Schaut euch die ersten 3 Bilder an, Kopenhagen sieht bei Sonnenschein wunderschön aus und auch mit dem Zug fahren macht manchmal Spaß (z.B. wenn man nen tollen Sonnenuntergang sieht oder eben mal wieder auf die Fähre muss und 1000e Vögel draußen sieht).

Nachdem ich also wieder heil in Kopenhagen angekommen bin (nach einem 15h-Nachtzug-Abenteuer, geilen Tagen daheim mit grandiosem Essen und einer 11h Fahrt wieder hoch, um hier mitten in der Rad-WM anzukommen, wo kein Bus mehr den gewohnten Weg fährt, geschweigedenn noch Zeiten oder Stops einhält), gab es auch mal eine Belohnung unter der Woche: Ikea-Ausflug zum Hotdog+Zimtschnecke-Abschieds-Abendessen mit Juliane und Lena (2 deutsche Praktis, Juliane hatte ihre letzte Woche). Man wird es kaum glauben, aber der ca. 800m Fußweg zwischen Zug und Ikea-Eingang wurde uns tatsächlich zum Verhängnis: aus einem leichten Tröpfeln bei strahlendem Sonnenschein wurde ein richtiger Platzregen, mit jedem Meter wurde die Schrittgeschwindigkeit erhöht, jedoch erreichten wir den Eingang pitschnass triefend, von Kopf bis Fuß klatschenass – aber trotzdem konnten wir uns am Regenbogen überm Parkplatz erfreuen und auch triefend kann man schwedische Möbel begucken – und dabei wohl wie eine Schnecke eine „Schleim“spur bis zum HotDog-Stand hinterlassen ;) 1 muss man den Schweden lassen: Zimtschnecken machen, können sie!

Dafür hatte ich aber diese Woche endgültig genug von dem dänischen Rugbrød… also musste ich mir doch mal selber Brot zaubern ;) deutsche Handarbeit und viel Liebe führen zu einem genial knusprigen Ergebnis (wer mal probieren will, darf gerne vorbei kommen – aber beeilen, denn ich bin gierig).

… so, und nun noch zu den restlichen Bildern: neben waschen, backen und einkaufen, stand dieses Wochenende nämlich auch ein Ausflug unter Kollegen an. Lena (die Praktikantin mit der ich jetzt schon öfters mal was unternommen habe), ihr Chef (Personalchef) und ich haben heute Schweden unsicher gemacht.
Wir sind zum in der Nähe von Ystad liegenden „Ale Stenar“ gefahren – erinnert an Stone Henge, aber auf Schwedisch. 59 Steiner bilden die Form eines Schiffes und sind wohl eine alte Grabanlage (laut Wikipedia aus der Vendelzeit, 600 n. Chr.) – ein schwedischer Amateurarchäologe ist aber der Meinung die Anlage sei ein Sonnenkalender aus der Bronzezeit… wer weiß?! Ich fand es außerordentlich cool anzugucken (bin rumgehüpft wie ein kleines Kind) und das geniale war, dass dieses „Schiff“ direkt an der Küste liegt, an einer steilen Küste. Es kam einem vor, als würde dort die Welt „abbrechen“ – denn der Nebel hüllte die eine Seite in Ungewissheit, das Meer auf der anderen Seite ging nahtlos in den Horizont über und alles erschien etwas surreal :) sehr cool!
Nach einem kurzen Stop in Ystad – nett, klein, aber etwas tot an einem Sonntag – ging es weiter die Südküste entlang zum südlichsten Punkt in Schweden. Eigentlich nicht spektakulär, aber immerhin kann ich nun behaupten, dort gewesen zu sein ;) witzig war dort: es sind nur noch 314km nach Berlin, dafür aber 510km nach Stockholm (und 61km bis zum geliebten Kopenhagen).
Haben auch noch einen Stop an einem wunderschönen Sandstrand (Falsterbro) gemacht… traumhaft :) und die Sonne hat uns heute sehr verwöhnt – Vitamin D für den kommenden Winter getankt! Geniales WE hinter mir… Dani

Der Countdown läuft…

Hej ihr Lieben, ich fühle mich schon, als ob heute Donnerstag ist. Ganz verwirrt habe ich mit den anderen deutschen Praktikanten (die ich jetzt nach 2 Monaten! hier entdeckt habe) zu Mittag gegessen. Es bringt mich ganz schön aus dem Takt, zu wissen, dass ich schon morgen nach der Arbeit in einen Zug steigen werde, der mich zu meinen geliebten Brezeln, Spätzle und natürlich zu Freunden und Familie bringen wird ;) (die Reihenfolge entspricht nicht meiner Prioritätenliste… außerdem müssten auch Maultaschen sonst noch hinzugefügt werden, hehe). Und somit kommt mein Wochenende diese Woche ganz schnell ;) Haltet euch also bereit für ein bisschen Spaß und Freude, wenn ich ab Donnerstag (der richtige Donnerstag!) wieder einmal auf Heimatkurs bin :) … der Countdown läuft…

… Und er läuft auch in Bezug auf die wohl nahe Ankunft des Winters. Letzte Woche habe ich offiziell den Sommer für beendet erklärt: ich habe tatsächlich meine Mütze aus dem Schrank geholt und sie zum Schutz gegen den krassen Wind gleich angezogen (meine Kapuze hat nicht mehr ausgereicht, traurig aber wahr).
Komischerweise habe ich in der gleichen Woche auch noch draußen gegrillt (und einen Kampf gegen Stechviecher geführt… und gewonnen, kein Stich!) und kurz zuvor mit Lena (eine der deutschen Praktikantinnen hier, die mich für 1 Tag in Kopenhagen besucht hat) eine Bootstour durch die Kanäle in Kopenhagen gemacht, um hinterher draußen im Innenhof bei einer Freundin in Christianshavn ein 3-Gänge-Menü zu verputzen ;) Das Wetter ist also verrückt wie eh und je, die Tage werden kürzer und der Winter wird sicher bald den Herbst ablösen… vielleicht bekomm ich ja dann noch ein bisschen Schnee bis Ende Oktober? Man weiß ja nie ;) ich (als Sommerfreak) bin schon ganz aufgeregt, wenn ich an Schnee und die zugefrorenen Kanäle denke – woher das wohl kommt (Angie, wir sind wohl wirklich verwandt, hehe)…

Jetzt noch ein paar Fotoimpressionen, bevor ihr mich mal wieder wahrhaftig in LE begucken könnt… oh, und kaum hätte ich es vergessen… schaut euch die ersten 2 Fotos ganz genau an… RICHTIG… ich bin mit dem AUTO über die Öresundbrücke (mit)gefahren! 2 Mal sogar!! Ich hab die Brücke also nun von oben gesehen, hab mich gefreut wie ein kleines Kind ;)

Und am Samstag bin ich (auch ohne Arbeiten zu müssen) nach Schweden gefahren und hab das absolut schwedische Programm abgeleistet: erst mal zum Ikea, Hotdog + Zimtschnecke verputzen und Krust gucken – danach zum H&M… Pippi ist die Beste ;)

Hej då från sverige und Farvel fra Danmark! Dani alias Pippi, die immer brav die Kuh striegelt…

Vom Schlemmen und Schaukeln… Die Besuchsreihe geht weiter.

Bevor ich allerdings Besuch bekam, habe ich die Tiere im Zoo besucht. Ein Sommertag muss ausgenutzt werden und Tiere gucken geht sowieso immer… seht selbst…

Letztes Wochenende kam dann Ines noch mal zu Besuch – und wenn Engel reisen, gibt es gutes Wetter. Somit hat sie uns ein traumhaftes, spaßiges Sommerwochenende beschert mit
– Essenshighlights (wie der besten Lasagne der Welt, geilen Schokomuffins und leckerem Bananen-Curry),
– Ausgehhighlights (von Cafébesuchen, Hängematten-Schaukelaktivitäten im Park über Festivalbesuch in Malmö bis hin zu diversen Kneipentouren, inklusive eine Familienzusammenführung der Familie Kappes) und der Kombination aus beidem:
– Essensausgehhighlight war natürlich unser Burger-BBQ am Strand :D

Von Langeweile also keine Spur und auch meine super Erkältung konnte uns nicht stoppen. Irgendwann kam aber leider doch der Tag des Abschieds und da bleibt nur, danke zu sagen ;)

Doch die „Einsamkeit“ hielt nicht lange an, denn noch mehr (Familien-)Besuch meldete sich an: Gerhard und Elisabeth, mit denen ich 3 wunderschöne, unterhaltsame laue Sommerabende verbracht habe – auch hier bleibt nur danke zu sagen, für Gummibärchen, Käse vorm Schloss, Bier in Christianshavn und die Besuche in „Eurer“ Stammkneipe :) TAK FOR ALT!

Nun bin ich wieder allein mit dem Regen… und versuch mal Schneckennudeln zu machen, yeah… Eure Dani

I’m singin’ in the rain…

So lautet das Motto dieses Sommers. Der Regen bringt mich hier im Norden immer öfter in Herbst-Stimmung und ich habe sogar schon über Weihnachten nachgedacht. Graue Tage, zu viele Wolken, kein Fetzen Himmel oder Sonne für Tage (wenn nicht Wochen und gefühlt sind es sogar Monate) und immer wieder so viel Regen machen es schwierig, an den nordischen Sommer zu glauben. Das Schmuddel-Wetter macht jegliche Ausflugsplanung zunichte und dem Wetterbericht vertraue ich auch nicht mehr. Für letztes Wochenende war Dauerregen angesagt – und dann plötzlich kam die Sonne zurück… Pünktlich für meinen Umzug.

So beendete ich meinen 1. Monat im Praktikum und den Monat Juli damit, mein Zimmer auszuräumen, aufzuräumen, auszumisten, zu sortieren, Stapel zu machen, Nötiges von Unnötigem zu trennen (Regenjacke und Schlecht-Wetter-Lektüre wurden eher dem Ersteren und Flipflops und Sonnencreme dem Zweiteren zugeordnet) und letztendlich alles in „Behältnisse“ zu verpacken:
1 Riesen-Rucksack + 1 „kleiner“ Rucksack + 1 grasgrüne Adidas-Tasche (genial!) + 1 blassgrüne Puma-Tasche + 1 Ikea-Tasche + 1 Stroh-Kistchen + 1 Einkaufstasche (wieder verwendbar, aus Stoff, versteht sich), wobei hierbei meine Jacken noch keinen Unterschlupf fanden = Riesen-Chaos (von wegen: wo ist nun was?) und die Gewissheit, dass ich nur 1 Mal umziehe und wohl niemals mit diesem ganzen Krempel heil nach DE kommen werde… Die Strecke, die vor mir lag: raus aus der WG im 2. Stock, 270m zu Fuß (laut google maps) und ab in den 1. Stock in die neue Wohnung. Natürlich brauchte ich 3 Anläufe bis alles am Zielort ankam (+ einen 4. Fußmarsch um 1 Fahrrad zu holen, schnell zum Supermarkt zu fahren um wenigstens was zum Abendessen zu bekommen). Die Ära unserer WG ist somit vorbei und nun lebe ich mit einem dänischen Pärchen und einem Portugiesen zusammen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr sicher beim nächsten Eintrag ;) (oder wie Christoph oder Armin es sagen würden „nach der nächsten Maus“).

1 interessante (skurrile und mich sehr nachdenklich stimmende) Information gibt es allerdings noch: gestern nach dem Duschen wollte ich meine Mähne zurechtfönen, da starb der bestimmt 20 Jahre alte Mini-Philips-Qualitäts-Fön in meinen Armen… somit vertraute mir Ina (meine dänische Vermieterin) einen noch kleineren Haartrockner an, um ihn für die nächsten Monate zu benutzen… Er hat seinen heutigen Testlauf leider nicht überlebt (und erschreckender weise hat innen irgendwas gebrannt, Hilfe!)… 2 Tage – 2 Föns (ist so wirklich die Mehrzahl von Fön?) – wie soll das nur weiter gehen? Ist das ein Zeichen, dass der Sommer zurück kommt und ich einfach in Zukunft mit nassen Haaren aus dem Haus kann? ;) Grüße aus dem Norden von der Dani

Dänemark, Norwegen, Schweden… Deutschland… und zurück

… doch das meiste erlebte ich nicht allein, meine Mom kam zu Besuch :) nach 1 Tag einleben in Kopenhagen, ging es abends mit der Fähre los Richtung Oslo, Norwegen. Um 17 Uhr legten wir in Kopenhagen ab und konnten die Zeit auf dem Boot mit Sonne (und Wind!!) genießen. Wir hatten eine kleine Kabine und wurden nachts in den Schlaf geschaukelt (naja, ich eher rein und meine Mom eher raus, der Seegang war wirklich stärker als erwartet). Morgens um ca. 7:30 Uhr erblickten wir draußen dann norwegische Fjorde, es dauert ca. 4 Stunden um bis nach Oslo durch zu fahren, sehr schön…

Um 9:30 Uhr in Oslo angekommen, haben wir eine kleine Bustour gemacht: Vigeland-Park (ich glaube der weltgrößte Skulpturenpark), danach zum Holmenkollen (rauf zur Skisprungschanze, so viel Berg war ich nicht mehr gewohnt), auf dem Weg zurück in die Stadt mussten wir dann die Serpentinen im Bus (zumindest 1 Kurve) wieder rückwärts hoch, da vor uns 2 Busse ineinandergekracht waren und eine Alternativstrecke fahren… die haben die ganze Straße blockiert, da ging nichts mehr ;) und das coolste überhaupt war: ICH HABE NORWEGISCH VERSTANDEN!! Vor diesem ganzen Trip nach Kopenhagen konnte ich schwedisch nicht von dänisch unterscheiden und jetzt verstehe ich Norwegisch?! :D

Aber zurück zu Oslo: haben natürlich auch die Stadt weiter zu Fuß erkundet (zum Glück hat das Wetter gehalten und wir hatten keinen Regen), haben die norwegische Wachablösung angeguckt (die sollten das kürzen und mehr Action machen!) und es gab leckeren Kaffee mit Kuchen im TEUREN Norwegen – das Preisniveau ist wirklich gigantisch… und ab ging es aufs Schiff (wo wir wieder um 17 Uhr südwärts schipperten).

Kopenhagen empfing uns dann wieder mit Dänemark-Wetter, also starteten wir auch noch nach Schweden durch: Malmö. Hier hieß es neben leckerem Essen eher gediegen Shoppen (natürlich MUSS man im H&M was kaufen, wenn man in Schweden ist, hehe)… und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von meiner Mom – aber nach einem kurzen Trip nach Westdänemark (mit Legoland und viel Wind an der rauhen Westküste) ging für mich der Flieger nach Deutschland… 2 Tage durfte ich mit Familie und Freunden genießen, bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Kopenhagen ging (in der Nacht hat es in Kopenhagen so geschüttet, das die Stadt zum Venedig des Nordens erkoren wurde – inzwischen ist das meiste Wasser wieder weg und Normalität eingekehrt).

Und jetzt heißt es jeden Tag pendeln zwischen 2 Ländern: mein Wohnort ist und bleibt Kopenhagen, Dänemark (auch wenn ich bald umziehen muss, aber nur ein paar Häuser weiter), der 2. Ort an dem ich in nächster Zeit viel Zeit verbringen werde ist Malmö, Schweden. Dort hab ich die Möglichkeit ein Praktikum zu machen ;) neben lieben Kollegen werde ich hoffentlich eine schöne Zeit dort haben, neue Gesichter, neue Aufgaben, auch eine neue Sprache (denn es wird natürlich vor allem Schwedisch gesprochen)… Zukunft, ich komme… Dani

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