mehr Besuch und endlich Sommer

Mein Besuch gab sich im Mai quasi jeweils die Klinke in die Hand… kaum waren Karin und Thomas wieder in Deutschland, kam Andrea hier vorbei ;) das Wetter war sehr Dänemark-typisch angekündigt und wurde dann aber erstaunlich schön… so konnten wir sogar mit Sonnencreme bewaffnet an den Strand fahren… Andrea hat auch leckere Aufback-Brezeln aus der Heimat mitgebracht und somit konnten wir einen genialen WG-Sonntags-Brunch organisieren (mit Weißwürsten und frischen Brezeln!) – und das, obwohl in der Nacht davor unser Wasserhahn in der Küche den Geist aufgegeben hat, naja, Not macht erfinderisch ;)

Kaum war dann Andrea nach fast 1 Woche rumgammeln und Kopenhagen genießen wieder weg, kam mein nächster Besuch: Silke :) wir hatten nur eine sehr begrenzte Zeit zusammen (eigentlich nur 2 ganze Tage) und somit gab es hier eher das „schnellere“ Sight-Seeing-Programm, verziert mit Sonne, aber auch ein bisschen Regen (man muss sich ja immer von einer authentischen Seite zeigen), leckerem Kaffee und sogar selber gebackenem Brot ;)

Danach hieß es dann erst mal wieder, den Alltag einkehren lassen… und schaut euch diesen genialen Sonnenuntergang an, den ich abends aus meinem Fenster (nach ein bisschen Regen) genießen konnte – es kommt vielleicht auf dem Bild nicht so stark raus (weil ich unbedingt diese Regentropfen drauf haben wollte, hehe), aber der Himmel hat quasi rot geleuchtet! Ja… der Sommer ist hier angekommen!! Seit Tagen haben wir hier mindestens 25°C und Sonne, genau richtig für das alljährliche Kopenhagener Festival „Distortion“. Da wird für 5 Tage jeden Abend Musik draußen gespielt, die Location wechselt aber auch jeden Abend in einen anderen Stadtteil Kopenhagens… alle Dänen sind dann draußen unterwegs und feiern, wobei ich es auch als sehr chaotisch empfunden habe ;) aber auch witzig anzuschauen…

Und da heute mal wieder ein 1. Sonntag im Monat ist und demnach die S-Züge kostenlos, war ich heute im Dyrehaven (im Tierpark in Klampenborg), wohl ehemaliges Jagdgebiet der Königsfamilie und deshalb gibt es dort Rehe zu beobachten :) das MUSSTE ich sehen – aber leider konnte ich nur 1 einziges Reh ergattern… dafür aber ein hübsches ;) und den Freizeitpark Bakken hab ich auch gesehen (der befindet sich auch in dem Park) und ich hatte heute meinen ersten dänischen Hotdog :D Sonnige Grüße aus Kopenhagen… Dani

P.S.: Danke an meinen lieben Besuch! Es war super, dass ihr ein bisschen Zeit mit mir hier verbracht habt!! Danke Andrea, danke Silke! :)

… und wieder 1 Jahr älter…

… natürlich auch ein bisschen klüger ;) und erfahrener! In den letzten Tagen hatte ich Besuch von meiner Tante und meinem Onkel, Karin und Thomas. Die beiden wollten meine neue Wahlheimat kennenlernen – ab ging es also mit den kostenlosen Citybikes durch Kopenhagen: durch Nyhavn, am Tivoli vorbei, durch wunderschöne Gärten (wie z.B. den Kongens Have) und natürlich bleibt man immer in der Nähe von Wasser… Doch ein bisschen Radeln war noch nicht genug, ein Auto musste her und ab ging es durch das wunderschöne Dänemark auf Entdeckertour: zuerst in das kleine Hafenörtchen Dragør südlich von Kopenhagen, um die Øresundsbrücke und die niedlichen gelben alten Häuschen zu bestaunen; danach ab in den Norden, die gesamte Küste von Seeland (Sjælland) hoch bis nach Helsingør zum Hamlet Schloss ;)

Am nächsten Tag ging es 130km in den Süden auf die Insel Møn um die weißen Kreidefelsen (Møns Klint) anzugucken… Nach einem Abstieg über fast 500 Stufen an den Strand erblickten wir weiße Klippen an einem fast schwarzen Strand, die 128m über dem Meer emporragten. Dieses Naturschauspiel war wirklich beeindruckend, jedoch hätte das Wetter ein bisschen weniger Dänemark-typisch sein können… Danach ging es wieder in den nördlichen Teil von Sjælland, nach Hillerød, um Karin und Thomas das wunderschöne Frederiksborg Slot zu zeigen. Die Sonne bescherte uns ein tolles Vesper mit Blick auf das Schloss und weiter ging es ins nahegelegene Fredensborg, um eine weitere Residenz der Königsfamilie anzuschauen: Fredensborg Slot.

Unseren letzten gemeinsamen Tag fuhren wir nach Roskilde, um den beeindruckenden Dom anzuschauen und ein bisschen Wikingerluft zu schnappen… jedoch zeigte sich Dänemark mal wieder von seiner „wilden“ Seite – mit viel Wind und Regen – und somit ging es zurück nach Kopenhagen, um ein paar sehr schöne Tage mit dem Besteigen des Turms der Vor Frelsers Kirke abzuschließen… 400 Stufen (teilweise fast senkrecht) führten uns zur goldenen Außentreppe am Turm mit einer wunderschönen Aussicht auf Kopenhagen :)

Danke an Karin und Thomas für Euren Besuch und die tolle Zeit zusammen!

Und danke an alle, die auch von Zuhause ein bisschen an mich gedacht haben und mich mit E-Mails, SMS, Kärtle o.Ä. überhäuft haben :D DANKE! Dani

Deutschland vs. Dänemark

Do what you love – love what you do…

Nach diesem Motto verbrachte ich meine Osterferien erst im frühlingshaften Kopenhagen (vor allem im Park), dann hieß es 7-Sachen-Packen und ab nach Hamburg. Mit dem Zug ging es am Hauptbahnhof los und – wer hätte es gedacht – mit dem ICE auf eine Fähre, um von Rødby nach Puttgarden (auf Fehmarn) überzusetzen. Wenn Zugfahren bedeutet, auf einem Schiff auf dem Sonnendeck zu sitzen, dann lasse ich mir das gefallen ;)

Hamburg wurde mir dann von seiner schönsten Seite präsentiert: 1 Abend mit Spuddi auf der Reeperbahn (ohne Musik da Karfreitag war), bei den Landungsbrücken, im Elbtunnel (siehe Foto), Schanze – also eine Stadtbesichtigung bei Nacht mit Astra :)

Kaum in LE angekommen, platzte ein Regenschauer aus allenWolken und ich fühlte mich wie Zuhause (in Dänemark, hehe)… Doch natürlich – wenn Engel reisen – gab es bald wieder gutes und warmes Wetter, sodass ich den Abend (vor allem vor dem Mata in Stuggi) verbringen konnte :)

Ostersonntag war dann Maultaschen-Zeit – es geht doch nichts über selbergemachte Maultaschen…?! Und endlich mal wieder ein bisschen Zeit mit der Familie verbringen :D somit hatte ich ein super Oster-Wochenende in Deutschland und hab sogar ne Katze geschenkt bekommen (extra kitschig mit viel gold und made in China, yeah)…

Und als ich schon dachte, die S-Bahn in Stuttgart verhindert meine Heimfahrt nach Kopenhagen, kam die Rettung: der gute alte 77er nach Degerloch war meine Lösung um der Streckensperrung der VVS – bei der keinerlei Züge mehr fuhren – zu entgehen und somit hatte ich eine 11stündige Zugfahrt (natürlich mit Umsteigen und Fährfahrt) zurück in mein Kopenhagen :) die Sonne schien weiterhin und Frederiksberg Have blüht, selbst die Elefanten genießen da ihren Freigang… Und ein weiterer Besuch des Frederiksborg Slots zeigte mir wieder, wie schön es hier oben ist… Dani

Halbzeit und es steht 1:2 für mich

… wie die Zeit vergeht… jetzt bin ich schon 2,5 Monate in Dänemark und hab hiermit die erste Halbzeit meines Aufenthalts hinter mir. Die Halbzeitpause steht also an und das heißt für mich: Ostern und Maultaschengelage in Stuttgart ;)

Doch bevor es am Freitag nach Hamburg und am Samstag nach Stuttgart geht (zieht euch warm an da unten im Süden und macht euch bereit!), genieße ich hier erst mal noch ein paar Tage Frühling in meinen Osterferien, erkunde weiterhin Kopenhagen und stelle meine Sprachkenntnisse unter Beweis :) und suche keine Eier im Park, sondern eher Enten und Elefanten (@ Angie: ich bin für die GROSSEN Tiere zuständig, gelle?)…

Tierische Frühlingsgrüße aus Kopenhagen von der Dani/Däni(n)

so dänisch

Dani und Dänemark passen ja schon vom Wort her super zusammen. Und in letzter Zeit wird mir immer mehr bewusst, wie sehr ich mich den Dänen angepasst habe ;) Ich kann kein richtiges Deutsch mehr – da passiert es schon mal, dass man englische Wörter in deutsche Sätze verpackt – ich fühl mich in Kopenhagen immer mehr Zuhause, ich mag die dänische Sprache immer mehr (vor allem im Vergleich zum Schwedischen) und auch das dänische Wetter macht mir so langsam nichts mehr aus :D

Dies alles wurde mir vor allem klar, als ich meinen 2. Besuch aus DE hatte: meine Cousine Angie :) es stand also mal wieder Sightseeing auf dem Programm, doch auch für mich gab es Neues zu erkunden. Wir hatten die beste Pizza, die man je gesehen hat, haben rausgefunden, dass die Wachen vom Amalienborg Slot an roten Ampeln stehen bleiben und man 1,5 Meter von ihnen Abstand halten muss (und das während eines Gesprächs mit bestimmt weniger wie 1,5 Meter Abstand zu einer Wache, die nicht mit uns reden durfte *g*). Heute gibt’s auch mal ein Foto von der crazy Metro ohne Fahrer und Angie hat tolle Nacht-Aufnahmen von Kopenhagen gemacht – natürlich konnte sie das nur, weil sie den besten Kameraassistenten bzw. Stüvi-Träger hatte :)

Auf der anderen Seite des Øresund liegt Malmö/Schweden. Und da ich bisher noch nicht rübergefahren bin, hab ich das mit Angie in Angriff genommen – auf ging’s also nach Schweden. Man muss dazu sagen, die Dänen mögen die Schweden nicht besonders. Aber wir waren frohen Mutes. Als ich nach Dänemark gekommen bin, habe ich die skandinavischen Sprachen nicht auseinander halten können, aber kaum waren wir mit dem Zug auf der schwedischen Seite des Øresund fand ich das Schwedisch des Zugsprechers irgendwie seltsam (und gleichzeitig war ich stolz, dass ich sofort gemerkt hab, dass wir nicht mehr Dänisch hören)… Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens, aber von groß kann hier überhaupt keine Rede sein. Innerhalb von 10 Minuten waren wir im Stadtzentrum, innerhalb weiterer 10 Minuten waren wir am sogenannten Schloss – wobei uns eine Windmühle viel besser gefallen hat… Und innerhalb von weiteren 10 Minuten waren wir am höchsten Gebäude von Schweden. Naja, natürlich sind wir nicht durch die Stadt gehetzt und haben uns öfter mal wo hingeflackt und gechillt (vor allem auch am Meer), denn endlich ist auch hier der Frühling angekommen (mit ca. 10-15°C und öfter mal Sonne zwischen den grauen und regnerischen Tagen). Doch insgesamt war ich irgendwie erleichtert als wir wieder dänischen Boden unter den Füßen hatten – das hat sich angefühlt wie nach Hause kommen ;) abgesehen von Stockholm und Mando Diao bevorzuge ich wirklich Dänemark :D

Die Dänen können immerhin auch schöne Schlösser bauen! Frederiksborg Slot in Hillerød wurde Angie und mein letzter Tagesausflug. Hillerød liegt ca. 30km nördlich von Kopenhagen und war auf jeden Fall die Reise wert… schaut euch die Bilder an ;) Eure Dani

Verspätung, ab nach Österreich…

Mit 1,5 Stunden Verspätung gehts nun ab nach Österrich zum Skifahren mit der eFulfilment :)

Kunst und Krempel

Hej fra København… lang lang ist’s her, also gibt’s heute mal wieder Bilder…

Von Kraut und Kunst über Kühlschrank bis Krempel (z.B. mein Fahrrad) ist hier mal wieder alles dabei…und das Wetter macht hier auch immer, was es will :) aber so langsam freunden wir uns an und der Frühling kommt… zwar langsam und manchmal macht er mehr Schritte zurück wie vorwärts, aber er versucht es wenigstens… ach ja, das Fahrrad hab ich jetzt nur, weil das hin- und her der Metro mich böse gemacht hat und ich nicht mitten in der Nacht auch noch nach Hause laufen wollte :P mein Bettle ruft und die Nase läuft…Hidiho und farvel! Dani

alles ist möglich

Jeans oder allgemein Hosen sind bei Mädels hier out. Man kann einfach mit ner Strumpfhose aus dem Haus gehen – OHNE was drüber… Man kann der Kälte mit warmen Gedanken trotzen, wer braucht also Klamotten?! Und wer braucht schon Frisuren? Man kann sich einfach die Haare AUF dem Kopf als Zopf zusammenbinden und so verrückte Türme auf Köpfe zaubern… und als Junge muss man dringend eine grelle Mütze haben, die man sich aber nur über die obere Hälfte des Kopfs stülpt – Ohren warm halten wird überbewertet… :D

Und um mit meinen Bildern zu sprechen: Life is beautifool :)

Pünktlich zum Wochenende ist hier übrigens meine alte Freundin – die Sonne – aufgetaucht. Das war ganz schön überraschend :) und sofort hab ich das Gefühl bekommen, ich müsste ans Meer und den Strand sehen! Gedacht, getan… und wenn ich nicht so ne Mimose wär, wär ich wie der krasse Däne auch nackt ins eiskalte Meer gehüpft – aber nein, klein Pippi hat die Strümpfe anbehalten ;) Dani

viel Eis ;)

Kopenhagen lässt sich zusammenfassen mit „kalt und teuer“ – aber natürlich muss man dies ergänzen durch „wunderschön, lebendig, höflich, spaßig und hyggelig“ (=dänisch für gemütlich). Und auch das erklärt noch nicht, wie gut mir mein neues Zuhause gefällt :) vor allem nachdem ich Besuch aus der Heimat empfangen und jetzt den Luxus von Nutella, Wibele und Maultaschen genießen kann… danke an alle die an mich gedacht haben!

Im Gegenzug dieser Mitbringsel aus DE haben Ines und Wuschi folgendes bekommen: Wachablösung am Amalienborg Slot (das ist kein Touri-Ding, das MUSS man einfach gesehen haben *g*), ein windiges + kaltes kurzes Interview mit der festgefrorenen kleinen Dame im Meer (vorsichtig die Steiner sind rutschig), einen wärmenden Kaffee im „pinken“ Café (pink, gell Ines), eine „Bootstour“ mit den luxuriösen Wasser-Bussen durch’s Eis, einen Black Diamond, Gratis-Eis (weil es ja nicht schon kalt genug draußen ist – aber manchmal muss man sich halt zwingen), Sonne und Action beim Rosenborg Slot (Jeans sind nicht reißfest!) und natürlich dänisches Bier (den billigen Rum (ca. 70€/Flasche) in der dänischen Bar hätte ich nicht gegen unseren eintauschen wollen *g*)… nicht verpassen darf man natürlich dänisches Tischkickern + Kegelbillard, Dänen, die tolle Sprache hier (Dänisch, nicht Schwedisch!) + dänisches Zimtbrot – somit war das Programm komplett!

@ Ines+Wuschi: Tak for sidst!! Und es war doch nicht nur kalt und teuer – oder? :D Vi ses… Dani

„Leben ist nicht genug,“…

… sagte der Schmetterling. „Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“
(H. C. Andersen)

… weiter geht die Märchenstunde aus dem Land des Hans Christian Andersen. Er ist 1875 hier in Kopenhagen gestorben und auf dem Assistens Kirkegård begraben – zusammen mit Søren Kierkegaard – die wohl bekanntesten Dänen :) auf dem wohl größten Friedhof in Kopenhagen. Dieser liegt nur einen Katzensprung entfernt von meinem neuen Zuhause und deshalb hab ich ihn mir angeschaut. Es ist eher ein Park und Leute radeln und spazieren dort durch und genießen die Stille.

Heute gab’s dann noch mehr grün: erst mal eine Runde durch den botanischen Garten und dann eine durch Østre Anlæg. Danach ging es noch weiter zum Kastellet, der Festung in Kopenhagen. Die wurde sternförmig angelegt und man kann dort auf den Schanzen (?) rumlaufen, den Wassergraben direkt neben sich, die Windmühle und die Kanonen angucken oder auch einfach mal ne Pause auf ner Bank einlegen und die Sonne genießen/auftanken – heute war ein traumhaft sonniger Tag, aber die Kälte lässt nicht nach…

Habe heute auch entdeckt, dass die Dänen wohl sehr tierliebe Menschen sind. Die hängen überall Futter für die Vögel auf – das scheint ja wirklich nett zu sein, aber ich denke, sie übertreiben es ein bissle… ich erinnere nur an das Buch „about a boy“ (oder der Tag der toten Ente) und kann nicht fassen, wie man halbe Brotlaibe auf Zweige hämmern kann?! Die Dänen eben :)

„Wenn man sich von einem Berg entfernt, erkennt man erst seine wahre Gestalt…
so ist es auch mit einem Freund.“ (H. C. Andersen)

Somit liebe Grüße aus Dänemark von der Wahl-Dani(n) :D (danke an Pat für dieses Wortspiel *g*)

Søren Kierkegaard

Vinterferie i København

Ganz typisch: weißer Pulli, roter Socken, zusammen in der Waschmaschine – da kommen nur Schweinereien bei raus… wieso ziehen sich manche Dinge magisch an? Naja, ich bin ein Mädel, da kann man auch rosa tragen :) und ein rosa Handtuch is eh viel hübscher als n langweilig weißes… :D

Jaja, 1 Woche Ferien gehen hier langsam dem Ende zu – ab nächster Woche geht der Ernst wieder weiter… naja, nicht ganz: erst mal noch WELCOME WEEK mit Sprachkurs, bissle Sightseeing, aber auch mit Zeugs was wir für die Schule machen müssen… aber noch bleiben 3 Tage zum Chillen!

Sind jetzt in der WG vollständig, ich hab deutsche Unterstützung bekommen: David, auch von der HdM! Juhuu… ist echt schön, mal wieder deutsch reden zu können. Haben ihn hier gleich mit nem WG-Essen willkommen geheißen und danach ging’s auf die Piste: Freibier in nem neuen Club und danach Kneipentour :) natürlich hab ich mal wieder meinen Dänisch-Wortschatz erweitert und gleichzeitig zumindest ein bissle das Nachtleben von Kopenhagen (an nem Dienstag) kennen gelernt!

Und natürlich hab ich auch bei Tag Kopenhagen weiter erkundet: hab mir Rosenborg Slot angeguckt, war paar Mal laufen im Frederiksberg Park, der ist echt super schön mit all den kleinen Brücken über die kleinen zugefrorenen Bächle… Und da hab ich nen Baum entdeckt, wo ganz viele Schnullis dran hängen, wahrscheinlich entwöhnen die Eltern ihre Kinder von den Schnullern und hängen die dann dort auf, schöne Idee ;)

Gestern Abend war ich noch mit Katrien und David in Christiania, so ne Art Freistaat mit Alternativen/Hippies/Aussteigern hier in Kopenhagen. Das Gelände war früher mal Militärgelände und wurde 1971 besetzt und bis heute gelten dort eigene Regeln: keine Autos, friedliches kommunales Zusammenleben mit neu erbauten Häusern, Umweltbewusstsein, Gras zum offen Kaufen, keine Polizei und auch keine Fotos sind erlaubt dort. War ne ganz krasse Atmosphäre, es war schon dunkel und es gab nur so kleine „Lagerfeuer“, aber war cool.

Heute hab ich mir dann bei Tag die Umgebung um Christiania angeguckt: Christianshavn, das Kanalviertel. Sehr hübsch mit den vielen Booten überall und den zugefrorenen Kanälen – ja, es ist hier wirklich eisigkalt! Aber die Tage werden von Tag zu Tag länger – looking forward to spring! Vor allem weil mein 1 Winterschuh jetzt einsam (also ohne seinen besten Kumpel!) beim Schuhmacher liegt – aber dort hat er immerhin gute Gesellschaft kranker Schuhe und bald darf er dann ja auch wieder heim und wieder ausgehen :P

1 noch: wieso werden meine Augen immer mehr grün? Wo ist das blau geblieben??

Kalte Grüße aus dem hohen Norden von der Dani :)

Lets go Vienna: die Band on Tour

Lets go Vienna: die Band on Tour vom 29.4 – 1.5 zu Gast bei Freunden! :)

Dani in Koppi mit Sonne und Eis :)

Sonne, ahoi! Nachdem ich nun tagelang den grauen Himmel mit zu vielen Wolken angucken und Regen + Schnee ertragen musste, ist heute endlich mal ein super schöner sonniger Tag! Also ging’s heute für mich zu den 3 Seen, die hier in Kopenhagen sind : Skt. Jørgens Sø, Peblinge Sø und Sortedams Sø. Die Seen gehen ineinander über und dick eingemummelt bin ich also um die gefrorenen Seen gelaufen ;)

Davor gab es aber nach jetzt schon 2-wöchiger Abstinenz selbstgemachte Spätzle… :D schaut sie euch an, sind die nicht toll? Ja, vielleicht etwas groß und klumpig, aber für die schwierigen Verhältnisse hier, find ich sie genial! Und wo ich grad beim Essen bin, anbei auch ein Foto von unserm 1. WG-Essen ;) Katrien hat selbstgemacht Pommes gezaubert… und dass der Neid eurerseits nicht aufhört (es soll gesagt sein, dass ihr mich mit Kommentaren wie „es ist so sonnig und toll hier in DE“ wirklich neidisch gemacht habt, denn hier war das Wetter alles andere als toll!), auch ein Foto von genialen Schokomuffins, die Trine für unsere Gruppenarbeit gebacken hat. Gestern war übrigens die Endpräsi unseres Projekts, unsere Idee kam bei der Jury super an, aber trotzdem haben wir leider nicht gewonnen… aber ein paar Bierchen an der Party abends hatten wir uns schon verdient :) und jetzt hab ich erst Mal 1 Woche Ferien *g* … Dani


Danish way of life…

Weil ich ja ne Weile hier bleiben will, muss ich mich in Kopenhagen registrieren lassen… und ein grauer Montag bietet sich doch an, um einen solchen Behördengang hinter sich zu bringen… Katrien, Lore und ich machten uns also heute auf den Weg – das war schon ein Stück weit weg (Metro, Bus + Laufen). Dort angekommen, freuten wir uns, denn es war nicht viel los und wir hatten unsere Unterlagen schon ausgefüllt… doch halt: ich hatte meinen Zulassungsbescheid der Hochschule nicht dabei, dafür aber den Wisch mit der Einschreibung, das sollte doch wohl reichen?! NEIN, Bürokratie ahoi! Ich musste den Zulassungsbescheid bringen… da ich ihn aber nur elektronisch auf meinem Laptop hatte, führte kein Weg dran vorbei, nochmal heim zu gehen, aber da haben wir keinen Drucker, oder an die Schule und den Bescheid nochmal zu holen… das war der Plan: ab in den S-tog, umsteigen, nochmal S-tog, laufen zur Schule, Astrid treffen, ausdrucken, schnell meine dänische Gruppe treffen, dann wieder zur Bahn, umsteigen… und da passierte es: ich bin in die falsche Richtung eingestiegen, kann ja mal passieren ;) die nächste Haltestelle dann also wieder aussteigen, das Gleis wechseln, schnell rennen, denn die richtige Bahn stand schon da… doch die dachte nicht dran, sich vom Fleck zu bewegen… da stand ich also… der nette dänische Fahrer sagte dann was durch – auf dänisch – und ich hab nur Nørrebro und arbejden verstanden, nix ging mehr… also raus aus der Bahn (die die einzige war die direkt zurück zum Amt gefahren wär), ab in ne andere, aussteigen an der nächsten großen Station um nen Bus zu schnappen… Bus fahren, wenn man keinen Plan hat, wie lang es dauert bis die richtige Haltestelle kommt, macht nicht so viel Spaß. Aber endlich wieder auf dem Amt, musste ich mich neu „anstellen“, d.h. ne neue Nummer ziehen. Die Dänen lieben dieses Nummer-Ziehen. Überall kriegt man ne Nummer, beim Amt, beim Bäcker, bei der Bank, bei allem! Ich glaube, das untere Bild spricht Bände, wie lange ich dort saß… aber jetzt wird hoffentlich alles gut und ich bin dann legal hier für 1 Semester :)

hier auch noch mehr Bilder, wie toll mein Zimmer ist – ich liebe dieses – übrigens runde – Zimmer ;) und unten an der Straße ist dann gleich die Berlin Bar… da gibt’s Radler hab ich gesehen, das muss ich mal abchecken *g* und übrigens ist Kopenhagen meine City, schaut euch den coolen DANI-Kleber an :D (von mir gibt es nämlich Original-Autoschlüssel)… Dani

mehr von Kopenhagen

Heute wollte ich mal voll Touri-like den Sitz der dänischen Königin angucken gehen… um genauer zu sein von Königin Margarethe II. von Dänemark. Ihre Stadtresidenz ist das Amalienborg Slot, wo ich heute mal hingewandert bin… ist schon lustig, wie dort die Wachen herumstolzieren und ein Zinober für die Touris aufführen (es gibt wohl auch ne Wachablösung?!) – ich musste so vor mich hin grinsen, dass einer der Wachen zurückgrinsen musste ;)

Vom Amaliehaven hat man übrigens ne super Sicht auf die gegenüberliegende Oper… und weiter ging’s zum Churchill Parken mit dem Kastellet – das wollte ich mir aber noch aufsparen und wann anders erkunden, heute stand nur noch der Besuch der kleinen Meerjungfrau auf dem Plan… und ja, sie ist wirklich KLEIN, aber auch nett :)

… ein sehr witziges Plätzchen, wo sich die Touris scharen und bescheuerte Bilder machen, nur damit sie sagen können, dass sie wirklich dort waren… ein kleiner Tipp an alle russischen Freunde: Fellmützen und ernste Gesichter vor einer MEERJUNGFRAU erscheinen mir etwas lächerlich… aber was solls… und hier endete die heutige Foto-Tour, da die Batterien der Cam nicht mehr wollten… Dani

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