Geschichten von wahnwitziger Dummheit

Es begab sich zu der Zeit, als ein Herscher namens „König Bux“ im Lande regierte und die Dummheit nicht weit verbreitet war, als ein Wesen namens „Der Burton“ den Hof besuchte.
Dieser Kreatur stand die Dummheit nur so ins Gesicht geschrieben, dass es nicht lang dauerte bis dieser „Burton“ zum Hofnarr geheißen wurde.
Er war von so gnadenloser Dummheit beschenkt worden, daß man sich so manche unglaubliche Geschichte über ihn erzählt.
Es hieß, daß „Der Burton“ eines Morgens aufwachte und ein wahrlich miefender Gestank in Schwaden durch die Wohnung zog. Er war von so unbeschreibbarer Dummheit, daß er vergessen hatte, daß sein von ihm so geliebter Hofhamster schon vor 3 Tagen zum Herrn berufen wurde. Nun musste er doch ungewollt sein doch so schwach besetztes Hirn anstrengen, bis ihm klar wurde woher dieser Gestank kam. Aber nicht wie ein normaldenkender Mensch reagierte „Der Burton“, NEIN, er kam auf die glorreiche Idee das leblose Wesen, welches ihm nicht unähnlich war, einfach in den Abfall zu werfen. Und so geschah es dann auch.
Aber nicht genug von diesen törichten Geschichten. Man munkelt, er habe damals einer holden Maid versucht den Hofe zu machen indem er wieder einmal die Dummheit sprießen lies. Er versuchte ihr Herz zu gewinnen, indem er ihr schon früh kund tat, welche Absichten er hegte. Auf eine Verabredung hin plante „Der Burton“ nicht ein Essen im Kerzenschein oder Sonstiges, NEIN, „Der Burton“ blieb seiner Dummheit treu und gebot ein zeitliches Ultimatum auf den Beischlaf. Nachdem der Beischlaf vollendet war konnte „Der Burton“ nicht an sich halten und mußte in einer Runde voll edler und weiser Herren seine Nachricht kund tun. Als diese die Geschichte hörten trauten sie ihren Ohren nicht. Sie entgegneten nur voller Fassungslosigkeit, ob er sie auch voller Inbrunst beglückt hätte. Die Dummheit übermannte ihn einmal aufs Neue und er entgegnete nur voller Selbstbewußtsein und ohne Zweifel: „Hab“s ihr dreckig besorgt!“
Man sollte nun denken, es wären der Geschichten nun genüge getan, jedoch die Dummheit ist ihm hold. Und so kam es eines Tages, daß der Herzog „Lapp von Kabel“ ihm eine, seiner Dummheit angemessene, Aufgabe stellte und seine ganze Hoffnung auf ihn setzte. Er sollte in den Osten des Landes reisen um dort die Ausbreitung der Pest zu bekämpfen. „Gesagt, getan!“ dachte „Der Burton“ und bereitete seine Abreise vor. Doch seine Dummheit machte ihm wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. Nicht wie geplant in den Osten ging die Reise, aber in den Westen des Landes, wo die Leute die Hilfe des „Burton“ nicht brauchten. Nun wußte selbst das kleinste Kind von der Dummheit des „Burton“ und überall war das Gelächter groß. Der Herzog „Lapp von Kabel“ ließ die Peitsche jedoch stecken, denn er wußte gleich, daß es so kommen sollte. Voller Scham kehrte „Der Burton“ in sein Gemach zurück um dort mit seiner holden Maid über sein Mißgeschick zu reden.
Jedoch war er nicht der Einzige im Hause „Burton“, auch sein neues Haustier, wie sollte es auch anders sein, hatte die Dummheit mit Löffeln gefressen. Dieser „Burton“ zieht die Dummheit wahrlich an. Der Hase fras des „Burtons“ Zeitung, was dem „Burton“ täglich die Zornesröte emporsteigen ließ. Daraufhin durchging des „Burtons“ winziges Hirn nur ein einz“ger Gedanke: “ Ab wann kann man einen Hasen verspeisen?“ Es sollte sich noch zeigen, ob der Schmaus munden würde.
Sodann besuchte er des Königs alljährliches Narrenfest, auf welchem „Der Burton“ nicht fehlen durfte. Wie es seine Art ist war er dem Biere sehr zuträglich. Gepaart mit dem Alkohol und des „Burtons“ Dummheit, entwickelte sich langsam aber sicher eine Begierde und eine unzähmbare Lust. Nach diesem Umtrunk erlag er sodann sofort derselben und versuchte, trotz des Daseins seiner Maid, seinen Gelüsten an deren Kammerzofen zu vollenden. Bis zum heutigen Tage hat seine Maid einen Gram auf ihn, welcher sich wohl nie legen wird.
Es war eine Zeit der Erneuerung und so kam ein Prophet, auch „Clemens von den Grünen“ genannt, des Landes. Neuer König sollte sein, wer die Gleichung des Propheten lösen und diese auf Hundert rechnen konnte. Wie des „Burtons“ Art, so machte er sich mit der Dummheit im Gepäck auf den Weg, um die Aufgabe zu lösen. Angekommen an der Tafel, an welcher eine Volksversammlung tagte, nahm er seinen kompletten Mut zusammen und trat hervor um sein Wissen kund zu tun. Und so kam es, wie es kommen sollte: Dem „Burton“ klebte die Dummheit wieder einmal wie frische Pferdeäpfel an seinen Sohlen. Sogleich als er anfing zu reden bemerkte er, daß er schon jetzt an seine Grenzen gestoßen war und war mit seinen Latein am Ende.

Fazit: „Und die Moral von der Geschicht, die Dummheit mit Löffeln essen kann man nicht!“

Copyright by Florian the Fourian & Danny the Deleter
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